Der Stephanuskreis - Für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit 
Auf Initiative von Ute Granold wurde im April 2010 innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der Stephanuskreis gegründet. In Erinnerung an den ersten christlichen Märtyrer (Apg Kap.7), dem sowohl Katholiken als auch Protestanten gedenken, stellt der Stephanuskreis die Religionsfreiheit ins Zentrum seiner Arbeit. Er widmet sich dabei insbesondere der Lage verfolgter Christen in aller Welt.
Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte sich die AG Menschenrechte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion des Themas angenommen. Dieses Engagement baut der Stephanuskreis über die verschiedenen Arbeitsgruppen hinweg konsequent weiter aus. Hintergrund ist dabei auch die Verpflichtung der christlich-liberalen Koalition im Koalitionsvertrag, weltweit für Religionsfreiheit einzutreten und sich dabei insbesondere mit der Lage christlicher Minderheiten zu befassen.
Jenseits der Ausschussarbeit bildet der Kreis ein überkonfessionelles Gremium, das allen Unionsabgeordneten, denen das Thema Religionsfreiheit besonders am Herzen liegt, jederzeit offensteht. Der Gruppe haben sich mittlerweile 51 Abgeordnete der Unionsfraktion angeschlossen, u.a der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder und der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Der Kreis tagt monatlich. Die Initiativen fließen in die parlamentarische Arbeit der Fraktion ein.
Zentrale Instrumente der Arbeit des Stephanuskreises sind persönliche Gespräche mit Betroffenen und Veranstaltungen, um die Öffentlichkeit stärker für das Thema Religionsfreiheit zu sensibilisieren. Der Kreis steht in regelmäßigem Kontakt zu den beiden großen Kirchen, christlichen Hilfswerken und NGOs. Internationale Partner sind das Europäische Parlament, internationale Hilfswerke und die United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF).
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